Rurberg-Gemünd

Dieser Hauptwanderweg (HWW) von Langerwehe nach Gemünd über 56 km führt durch viel Wald an zahlreichen Bächen und etlichen Talsperren entlang. Er verbindet das Braunkohle-Tagebau-Gebiet Inden (nördlich der Bahnlinie Aachen – Köln) durch den Hürtgenwald führend mit dem Nationalpark Eifel. Am Südhang des Kermeter-Hochwaldes und östlich der Dreiborner Hochfläche gelegen, ist das Ziel der Kneipp-Kurort Gemünd, mit einem der Tore zum Nationalpark Eifel, inmitten des Deutsch-Belgischen Naturparks >Hohes Venn – Eifel<

Markierungszeichen unserer Hauptwanderwege: Dreifarbiges „E“ (blau: für Himmel und Wasser; braun: für Erde und Boden; grün für Wiesen und Wälder) auf weißem Spiegel; darüber „EIFELVEREIN“, darunter auf grünem Feld der Name des Weges. Siehe Logo.

Blick auf Gemünd
 4. Etappe:
Rurberg - Gemünd des HWW -Wald, Wasser, Wildnis-

Wegeverlauf:

Rurberg – Eiserbachdamm – Staudamm Paulushof – Seeufer – Urftsee-Staumauer – Wollseifen – Burg Vogelsang – Modenhübel/Eifelblick – Malsbenden – Gemünd NLP-Tor.

Wegebeschreibung:

Über den Staudamm >Paulushof< des Obersees und rechts, einige Km am Obersee entlang. Nach dem letzten großen Rechtsbogen stetig aufwärts zur Urftsee-Staumauer (4,6 km). Hier kann man sich mit einer zünftigen Einkehr bei leckerem Eintopf, Kaffee und Kuchen belohnen und stärken. Nun über die Staumauer mit herrlicher Sicht auf >Burg Vogelsang<, den Weg links abgehend – zusammen mit Eifelsteig und Wildnistrail – und zuerst steil, aufwärts nach >Wollseifen<, dem verlassenen Dorf auf der Dreiborner Hochfläche (7,9 km). Natürlich tut man einen Blick in die von ehem. Dorfbewohnern liebevoll ausgestattete Ruine der Kirche St. Rochus.

1946 mussten die rund 500 Einwohner ihr Dorf binnen 3 Wochen verlassen, über 50 Jahre lang diente dem britischen und belg. Militär die Hochfläche als Truppenübungsplatz. Heute liegt die sogenannte >Wüstung<  mitten im >Nationalpark Eifel<. Dankbar für den Wandel der Zeit erwandert man heute diese Landschaft, am liebsten, wenn im Frühjahr der Ginster blüht, das >Eifelgold<.

Gemächlich führt der Weg abwärts, über den Neffgesbach und wieder aufwärts zur >Burg Vogelsang<. Hier bieten sich herrliche Aussichten auf die Urfttalsperre und die umliegenden Wälder, die man genießen sollte, bevor der Weg mehr am Rande entlang wieder abwärts führt. Nach Querung des Morsbaches mit Kehren wieder aufwärts über den >Modenhübel< mit Eifelblick. Endlich – mit Richtungswechseln – am Wegweiser Modenhübel (13,7 km) geht’s abwärts ins Urfttal nach Malsbenden. Über die Urftbrücke und rechts, an der JH vorbei und parallel zur Pfarrer-Kneipp-Straße, den Weg am Waldrand entlang, zum Kneipp-Kurort Gemünd. Der Wald-Wasser-Wildnis-Weg (HWW 5) endet in der Kurhausstraße am NLP-Tor (18,4 km).

Für den Besuch von >Vogelsang< sollte man sich extra einmal viel Zeit nehmen. .*

*Text und Wegführung im Original übernommen von "Eifelpfadfinder" Autor: Hans-Eberhard Peters

volle Distanz: 18.48 km
Maximale Höhe: 520 m
Minimale Höhe: 278 m
Gesamtanstieg: 626 m
Gesamtabstieg: -581 m

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Der Wald-Wasser-Wildnis-Weg (HWW 5) ist in 4 Tagesetappen eingeteilt, die jedoch auch variabel geplant werden können.

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