Das Wander ABC

Wandern von A-Z

 

Abkürzungen

Verlassen Sie niemals die markierten Wanderwege und vermeiden Sie Abkürzungen. Wandern Sie im Frühsommer über keine Schneefelder, es besteht Abrutschgefahr! Abkürzungen zerstören die Vegetation und tragen zur Erosion bei.

Aufwärmen

Beim Weggehen sollten Sie mit einem langsamen und gemütlichen Tempo beginnen. Nach ca. 30 min ist der Körper aufgewärmt und Sie können zum normalen Schritttempo übergehen.

Celsius (°C)

Erkundigen sich bei der Wetterstation wie viel Grad °C es am Tag der Wanderung sein wird! Um die entsprechenden Vorkehrung im Bezug auf Ihre Kleidung treffen zu können.

Erste Hilfe

Diese Dinge sollten in Ihrer Erste-Hilfe Wanderausrüstung vorhanden sein: – Pflaster – Desinfektionsmittel – Verband – Dreieckstuch – ev. etwas gegen Insektenstiche – Aludecke

GPS

Abkürzung für Global Positioning System – ein satellitengestütztes System zur weltweiten Positionsbestimmung.

Kleidung

Die Kleidung sollte immer der Wanderung und der Witterung angepasst sein. Im Gebirge können sich die Wetterlage und die Temperatur schnell ändern. Zu Ihrer Wanderausrüstung sollte immer ein Regenschutz gehören, auch wenn er nur als Sitzunterlage dient. Die Kleidung sollte aus atmungsaktivem Material bestehen, das den Schweiß entweder nach außen leitet oder gut aufsaugt (Gore Tex – Baumwolle bei heissen Tagen – enganliegende Funktionsunterwäsche).

Material

Je nach Wanderung brauchen sie bestimmte Materialien, d.h. eine Checkliste durchgehen und Ihr Material vor dem Start wiederum kontrollieren.

Obst

Tun Sie sich was Gutes und Gesundes für zwischendurch…

Planung

Jede Berg- oder Wandertour erfordert ihre Planung. Stellen Sie mit Ruhe und Sorgfalt die erforderliche Wanderausrüstung zusammen und gehen Sie die Wanderung mit einer Wanderkarte durch. Bevor Sie zum Wandern aufbrechen, sollten Sie ausreichend essen – aber ohne sich dabei den Bauch vollzuschlagen.

Schuhwerk

Wenn Sie Wanderschuhe kaufen, sollten Sie vor allem auf eine gute Passform achten. Gehen Sie bereits im Geschäft damit herum. Verspüren Sie irgendwo eine unangenehme Stelle, die Ihnen beim Wandern Schwiergkeiten machen könnte, dann ist es empfehlenswert, einen anderen Wanderschuh zu probieren.

Sockenwechsel

Bei einer mehrtägigen Tour ist es ratsam, jeden Tag dieselben Wandersocken zu tragen. Dies mag zwar ungewöhnlich klingen, ist jedoch ein altes Hausrezept, um beim Wandern Schuhblasen zu vermeiden.

Vorbereitung

Zum sicheren Wandern gehört die richtige Vorbereitung. Dazu gehört die Erarbeitung eines Wanderplanes, das Rucksack packen nach Checkliste sowie die Beschäftigung mit dem Wandergebiet. Beim Wandern im Ausland ist das Erlernen der wichtigsten Grundbegriffe in der jeweiligen Fremdsprache sinnvoll – zumindest um sich einigermaßen verständigen zu können. Informieren Sie sich über die Gefahren des fremden Wandergebietes!

Wetter

Erkundigen Sie sich auf jeden Fall vor dem Wandern bzw. Bergsteigen über die Großwetterlage. Im Gebirge kann sich das Wetter oft sehr schnell ändern. Wetterbericht bzw. Tourismusverbände geben Ihnen Auskunft.

Fieberblasen

Um Fieberblasen zu vermeiden, sollten Sie beim Wandern genügend trinken um die verbrauchte Flüssigkeit (Schwitzen) dem Körper wieder zuführen. Achten Sie darauf, das Gesicht mit einem hohen Lichtschutzfaktor einzucremen und vor allem die Lippen mit einem Fettstift zu behandeln.

Hirschtalgcreme

Gönnen Sie sich einen Tag vor dem Wandern ein ausgiebiges Fußbad und cremen Sie anschließend Ihre Füße mit Hirschtalgcreme ein. Ihre Haut wird dadurch elastischer, und Sie verringern das Risiko, Schuhblasen zu bekommen.

Notfall

Verhalten im Notfall: 112 anrufen
Situation erkennen, Ruhe bewahren, Erstversorgung übernehmen, beim Verletzten bleiben und gut zureden, versuchen ihn zu beruhigen, andere Wanderer bitten, Hilfe zu holen.

Socken

Achten Sie beim Kauf von Wandersocken auf gute Qualität. Wandersocken sollte man immer um zwei Nummern kleiner kaufen als die normale Schuhgröße. Dadurch werden Wandersocken quasi zu einer „zweiten Haut“.

Utensilien

Jede Wanderung sollte vorher genau geplant werden. Dem entsprechend sollten die Utensilien in Ihrer Wanderausrüstung zusammengestellt werden.

Hier einige Beispiele:

  • Zweckmäßige Nahrung (Nichts, das schmelzen könnte oder klebrig ist)
  • Gefüllte Trinkflasche
  • Wäsche/ Unterwäsche zum Wechseln
  • Plastiksack um Abfälle usw. einzupacken
  • Wanderkarte / Kompass / Handy
  • Taschenlampe
  • Ersatz-Schnürsenkel
  • Taschenmesser, Streichhölzer, Feuerzeug
  • Erste-Hilfe Kasten
  • Spezialtipp: im Sommer eine Badehose
  • Kopfbedeckung, Sonnencreme
  • Geldbörse, Personalien
  • Uhr
  • Fotoapparat, Fernglas

Wanderführer

Da der Wanderführer für die ganze Gruppe verantwortlich ist, hat sich jeder Teilnehmer an dessen Anweisungen zu halten. Er weiß genau, wo Schwierigkeiten auftauchen könnten. In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie den Instruktionen des Wanderführers Folge leisten.

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