Dreitälerweg (Simmerath)

Wanderung durch drei herrliche Bachtäler
6,50 Km

Start der Wanderung ist in Eicherscheid, Wander-Parkplatz, Bachstraße. Wir orientieren uns jetzt auf die Wanderwegkennzeichnung Nr. 27. Zunächst geht es durch Eicherscheid vorbei an Kirche St. Lucia. Hier begegnen wir einer 300 Jahre alten Linde. An der Friedhofsmauer befinden sich zahlreiche alte Grab-Kreuze aus dem 17. -18. Jahrhundert. Vorbei an den typischen Eifel-Hecken geht es nun gemächlich bergab entlang des "Holzbachtal" hinab in das "Belgenbachtal". An der "Belgenbacher Mühle" (ältestes Getreidemahlwerk im Monschauer Land) machen wir erstmal Rast (keine Einkehrmöglichkeit, Privatbesitz) bevor es dann wieder leicht  bergan zurück nach Eicherscheid geht.  Auf dem Rückweg sehen wir noch ein auf einem Felsen im Belgenbach errichtete "Alsdorfer Bergmannskreuz" , das an ein Grubenunglück 1930 in Alsdorf erinnert. Entlang des "Drosselbach" geht es wieder zurück nach Eicherscheid. Diese Wanderung der Rursee-Touristik wird durch einen wander begleitenden Flyer, (siehe PDF) begleitend unterstützt.

Dies ist ein Wanderweg der Rursee-Touristik GmbH /Eifelverein OG Eicherscheid

 
 
Beschilderung:  Durchgehend beschildert, Wegekennzeichen Nr.  27
Parkplatz:   Wanderparkplatz in Eicherscheid, Dorfmitte
Start :  Ab Wanderparkplatz der Wegkennzeichnung folgen (evrtl. Flyer ausdrucken)
Tipps:  Wanderschuhe, ansonsten normale Wander-Freizeitkleidung. Nehmen Sie Getränke und evtl. Picknick mit.
Schwierigkeit: Eine Wanderung ohne große Schwierigkeiten.

Weitere Infos zur Tour
Download file: 27-Dreitaelerweg.gpx

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Anmerkungen zum Download

  • Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der von mir zur Verfügung gestellten GPS Dateien unverbindlich ist. Alle Touren wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen geplant.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die gelisteten Touren zum Teil erhöhte Anforderungen an Ausdauer, Kondition und körperliche Verfassung stellen. Für mögliche Folgen einer fehlerhaften nutzerseitigen Einschätzung eigener Leistungs- und Belastungspotentiale kann keine Verantwortung übernommen werden.
  • Wiederholte Tourenbegehungen mit dem Ziel der Anpassung vorgenommener Beschreibungen an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen sind nicht vorgesehen, sodass von den Nutzern dieser Seite mögliche Änderungen z.B. bei Wegführung und –beschaffenheit oder bei den gastronomischen Angeboten einkalkuliert werden müssen.

Sehenswürdigkeiten unterwegs

Belgenbacher Mühle

Die Belgenbacher Mühle liegt zwischen Imgenbroich und Eicherscheid im Tal am Belgenbach.

Die Belgenbache Mühle, auch Eicherscheider Mühle genannt, ist vermutlich um 1300 entstanden, allerdings an einem Ort weiter bachaufwärts. Um 1306 wurde sie das erste Mal erwähnt in einem Vertrag zwischen dem Grafen Reinhard von Montjoie und Falkenburg. Am heutigen Standort wurde sie um 1544 neu errichtet, vermutlich war der Grund, dass mehr Wasser durch weitere Bäche zur Verfügung stand. Die Belgenbacher Mühle war bis um 1700 laut königliches Mühlregal eine von vier Bannmühlen für die Umgebung. In diesem Hoheitsrecht wurde den Grundherren das alleinige Recht zum Bau und Betreiben einer Mühle zugesichert und zwang die Bauern der angrenzenden Gebiete, nur hier ihr Korn mahlen zu lassen.

Von 1892 bis 1926 wurde zusätzlich zur Mahlmühle hier ein Sägewerk betrieben. Die Mühle selbst lief von 1912 bis 1926 nur noch im Bedarfsbetrieb. 1931 pachtete die Aachener Pfarre St. Peter die Mühle und baute sie als katholisches Jugendheim um. Ein Jahr später konnte sie bis zu 25 Kinder aufnehmen. Auf der anderen Bachseite, auf Eicherscheider Gebiet, wurde zudem eine Kapelle nach Plänen des Aachener Dombaumeisters Felix Kreusch errichtet und am 12. August 1934 eingesegnet.[2] Ein Jahr später wurde das Jugendheim von der Gestapo geschlossen und konnte erst 1947 wieder eröffnet werden. Im Jahr 1952 wurde das alte Mahlwerk ausgebaut und die Mühle wieder als Landheim für Jugendliche hergerichtet. 1964 übernahm die Diözese Aachen den Gebäudekomplex, weil sich der Betrieb als Jugendheim nicht mehr lohnte und die Anlage kaum noch genutzt wurden und verfielen. Später wurden Gebäude und das zugehörende Land an Privatpersonen verkauft, die den Gebäudekomplex grundlegend restauriert und teilweise zu Ferienwohnungen umgebaut haben.

 
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