Moor-und Heidelandschaft Simmerath

Werden Sie Zeitzeuge aus der düsteren Vergangenheit
5,20 Km

Die Gemeinde Simmerath ist am Rande des Hohen Venn im Deutsch-Belgischen Naturpark und seit 2004 am Nationalpark Eifel gelegen. Wir starten von der Ortsmitte in Simmerath oder wie hier vom  am Berufskolleg in Simmerath. Wir folgen dem Westwall-Eifelkreuz-Weg Nr. 21. Unterwegs begegnen wir überwiegend Zeitzeugen aus der Vergangenheit, nämlich dem Westwall mit seinen "Drachenzähnen". Weiter geht  hinab ins kleine Kalltal ,vorbei am Hexenplatz  und wieder zurück zu den "Drachenzähnen"  zum Ausgangspunkt.

Hinweis unterwegs:  Wem das Gehen auf dem Bontonstreifen des Westwalls (ca. 50 cm Breite) zu unsicher ist, kann hier dem Weg weiter folgen. Die Alternativroute ist ebenfalls durchgehend markiert. Nach 2 km trifft man dann wieder auf die ursprüngliche Wegführung (Wanderweg 21).

Anmkerung: Zum Westwall mit seinen Höckerliien gibt es einen sehr schönen Bildband des Eifel-Fotografen Peter Stollenwerk. Mehr hierzu unter sonstiges.

Beschilderung:  Wir folgen überwiegend dem Wanderweg Westwall-Eifelkreuz-Weg Nr. 21
Parkplatz:   Berufskolleg in Simmerath, Walter-Bachmann-Str. oder Simmerath Ortsmitte
Start :  Siehe Parkplatz Richtung Kranzbruch Westwall
Tipps:  Wanderschuhe, ansonsten normale Wander-Freizeitkleidung. Nehmen Sie Getränke mit. Einkehrmöglichkeit in Simmerath
Schwierigkeit: Eine Wanderung ohne große Schwierigkeiten.

Anmerkung: Wem das Gehen auf dem Bontonstreifen des Westwalls (ca. 50 cm Breite) zu unsicher ist, kann hier dem Weg weiter folgen. Die Alternativroute ist ebenfalls durchgehend markiert. Nach 2 km trifft man dann wieder auf die ursprüngliche Wegführung (Wanderweg 21).

Weitere Infos zur Tour
Download file: Moor-und-Heidelandschaft bei Simmerath.gpx

Download-Center

leicht 5,20 km 044 m 044 m GPX GPS
Druck Faltblatt Flyer Fotos Anreise Return

Anmerkungen zum Download

  • Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die Nutzung der von mir zur Verfügung gestellten GPS Dateien unverbindlich ist. Alle Touren wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen geplant.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die gelisteten Touren zum Teil erhöhte Anforderungen an Ausdauer, Kondition und körperliche Verfassung stellen. Für mögliche Folgen einer fehlerhaften nutzerseitigen Einschätzung eigener Leistungs- und Belastungspotentiale kann keine Verantwortung übernommen werden.
  • Wiederholte Tourenbegehungen mit dem Ziel der Anpassung vorgenommener Beschreibungen an zwischenzeitlich eingetretene Veränderungen sind nicht vorgesehen, sodass von den Nutzern dieser Seite mögliche Änderungen z.B. bei Wegführung und –beschaffenheit oder bei den gastronomischen Angeboten einkalkuliert werden müssen.

Download file: Westwallweg Kurz.gpx

Alternativ-Wanderweg ab Start Simmerath-Mitte

Sehenswürdigkeiten unterwegs

Panzersperren in Simmerath (Westwall)

Der Westwall
Nach dem Ersten Weltkrieg bauten viele Staaten in Europa aufwändige Grenzbefestigungen. Man glaubte, durch die abschreckende Wirkung dieser modernen Verteidigungsanlagen Konflikte in Zukunft verhindern zu können. Der Ausbau an der deutschen Westgrenze erfolgte ab 1936 in mehreren Phasen. Von den Nationalsozialisten als „Schutz- oder Friedenswall im Westen“ propagiert, war der Westwall jedoch Teil der Kriegsvorbereitungen des Deutschen Reichs. Zu den heute noch sichtbaren Überresten des Westwalls zählen vor allem Panzersperren (Höckerlinien) und Bunker.

Die Panzersperre bei Simmerath
Die Panzersperre westlich von Simmerath ist Teil eines über zwölf Kilometer langen, fünfzügigen Hindernisses, das sich zwischen Monschau-Hargard im Süden und Lammersdorf-Waldsiedlung im Norden über die Hochfläche des Monschauer Heckenlandes erstreckt. Es sollte feindliche Panzer davon abhalten, sich den Bunkerstellungen bis auf eine günstige Schussposition zu nähern. Die ab 1939 gebauten fünfzügigen Höckerlinien waren auf Panzer mit einem Gewicht bis zu 36 Tonnen ausgelegt.
Ein 13,45 Meter breites Betonhöckerhindernis bestand aus „drei parallel verlaufenden Fundamenten, von denen die beiden Feindseitigen einen Querschnitt von 0,8 x 0,8 m hatten. (…) Die beiden rückwärtigen Fundamente waren (…) durch rechtwinklig verlaufende Querfundamente (Abstand jeweils 2,20 m, abwechselnd 2 oder 3 Höcker) verbunden. (…) Die Höcker der Querfundamente senkten sich zur Freundseite hin ab und nur der letzte, 1,5 m hohe Höcker stand etwas höher. (…) Im Westwall wurden bis 1940 etwa 76,18 km dieses Typs gebaut, davon 42,6 km in NRW.“ (Groß 1989, S. 226, vgl. auch die Abbildung in der Mediengalerie).
Nach der deutschen Propaganda aus der Bauzeit galt der Westwall als „unbezwingbar“. Dass dieses nicht der Fall war, sollten die Kriegsereignisse von 1944/45 zeigen.

Die Kämpfe am Westwall bei Simmerath
Am 14. September 1944 griffen Teile des US-Infanterie-Regiments 39 von Roetgen kommend an und besetzten das vor dem Westwall gelegene Lammersdorf. Simmerath wurde am 29. September erreicht, dann aber wieder von der 272. Volksgrenadierdivision besetzt. Das Gebiet westlich und südlich von Simmerath blieb über Monate zwischen beiden Fronten. Mitte Dezember 1944 nahmen Teile der 78. US-Infanterie-Division schließlich Simmerath ein. Der Westwallabschnitt im Bereich des heutigen Rundweges bis nach Imgenbroich wurde aber erst Ende Januar endgültig amerikanisch besetzt.

Die Panzersperre Kranzbach bei Simmerath ist eingetragenes Bodendenkmal.
 
Zur GPS-Position auf Karte

Bildergalerie zur Tour


Tour bei meinen Outdoor-Partner
       

Ein Gedanke zu „Moor-und Heidelandschaft Simmerath

  • 13. April 2017 um 10:03
    Permalink

    Brandon James
    13.08.2016
    Nice little hike and good for children. One stretch is on a country ride, but not many cars driving on it.
    Bewertung: 3 Sterne

    Community outdooractive
    Übersetzt:
    “Schöne kleine Wanderung und gut für Kinder. Die Strecke ist nahe einer Landstraße aber nicht viele Autos fahren auf sie.”

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.