Im Narzissental von Loki Schmidt (Oleftal)

15,60 Km

Eine wunderschöne Wanderung entlang der Westwallanlagen zur Waldkapelle und zu den Narzissenwiesen.

Auch diese Tour zu führt zu den wohl größten Narzissenwiesen (2,2 Hektar) der Eifel. Dabei ist die Narzissenblüte im Oleftal legendär, da Loki Schmidt einst die Patenschaft für dieses Narzissental übernommen hatte. Heute erinnert ein Gedenkstein am Weg an die Frau des Altbundeskanzlers.

Im letzten Augenblick konnte hier eines der letzten Vorkommen der Wilden Narzisse (Blume des Jahres 1981) gerettet werden. Weitere seltene Arten sind etwa der Bärwurz und der Gold-Scheckenfalter. Seit Jahrzehnten arbeiten hier belgische und deutsche Naturschützer vorbildlich zusammen.

Die Wanderung lohnt sich wegen der Narzissenblüte insbesondere im Monat April und Anfang Mai. Zur gleichen Zeit blühen auch das Lungenkraut und die Waldanemone (Buschwindröschen). Im Sommer können Sie dann auf den Narzissenwiesen den blühenden Bärwurz bewundern.

Beschilderung: Gelbe Route (kleine Runde) Rote Route unsere Tour.
Parkplatz:  Wanderparkplatz, „Hollerather Knie“ direkt unterhalb der abknickenden B265 / Luxemburger Str.
Start :Wanderparkplatz „Hollerather Knie“ entlang geteertem Wirtschaftsweg rechts in den Wald und entlang der Panzersperren.
Tipps: feste Wanderschuhe, ansonsten normale Wander-Freizeitkleidung. Aufgrund der Länge der Tour ist Rucksackverpflegung empfehlenswert. Nehmen Sie zumindest Getränke mit, Einkehrmöglichkeit  nur in Hollerath
Schwierigkeit: Wegen der Länge der Tour ist eine mittlere Konditon empfehlenswert. Strecke kann unterwegs auch abgekürzt werden. Hierfür Wanderkarte empfehlenswert. (Nationalpark Eifel)

Weitere Infos zur Tour
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mittel 15,60 km 304 m 304 m GPX GPS
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Tier-und Pflanzenwelt unterwegs zur Tour
Kapelle auf Tour

Waldkapelle

Am 7. Mai 1897 wird im Forst Schleiden ein Freund des Herzogs von Arenberg durch ein Jagdunglück erschossen. An der Stelle ließ der Herzog eine Kapelle errichten, die 1899 dem heiligen Eduard (Namenspatron des Verunglückten) geweiht, eingerichtet, ausgemalt und mit einem gotischen Eichenholz-Altar versehen wurde. 1977 wurde die Kapelle von unbekannt gebliebenen Tätern schwer verwüstet. Mit der Wiederherstellung wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. Das einsame Kleinod mitten im Wald ist heute ein beeindruckendes Wander - und Pilgerziel.
Verkehrsamt Hellenthal, Rathausstr. 2, 53940 Hellenthal

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