Durch die Eifellandschaft

33,50 km

Wild-romantisch und gleichzeitig etwas unheimlich, so lässt sich diese Tour wohl am besten beschreiben. Wo sich früher manch ein Wanderer verirrte und im Moor sein Leben ließ, können Fahrradfahrer und Wanderer heute auf sicheren Wegen wandeln bzw. radeln. Entdecken Sie die schöne Heide- und Moorlandschaft des Hohen Venn auf dem Fahrrad und genießen Sie ein einmaliges Naturhighlight.

Die Tour führt mitten durch das für Europa einzigartige Hochmoorgebiet "Hohes Venn". Die Moorlandschaft begeistert seine Besucher zu jeder Jahreszeit durch seine unendliche Pflanzenpracht: im Frühling zarte weiß-rosa Tupfen von Moosbeere und Rosmarinheide, im Frühsommer weiße Wollgrasflocken, im Spätsommer und Herbst das lila Heidekraut, nach dem ersten Frost das rostorange Pfeifengras und im Winter die bizarren Silhouetten der knorrigen Moorbirken, die dem Venn eine schaurig-schöne Aura verleihen. Hinzu kommen unheimliche Geschichten von verirrten Wanderern, die im Hohen Venn ihr Leben ließen und an die heute noch zahlreiche Wegekreuze erinnern. Und jedes Kreuz hat seine eigene Geschichte. Die meisten von ihnen enden nicht glücklich. Ermordet, ertrunken, erfroren, auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Das wohl bekannteste Unglückskreuz ist "Das Kreuz der Verlobten". Ein Paar, das hier bei einem Schneesturm ums Leben kam. *)

Dies ist ein Tour-Vorschlag der "Städteregion Aachen"

*) Text übernommen von "Städteregion Aachen"

Gesamtstrecke: 33.51 km
Maximale Höhe: 600 m
Minimale Höhe: 346 m
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Beschilderung: Die Tour führt komplett über das Knotenpunktsystem der StädteRegion Aachen.
Parkplatz: Wanderparkplatz Einruhr
Start :  Fahren Sie vom Wanderparkplatz zu Knotenpunkt 36 und folgen Sie den Knotenpunkten -33-26-27-25-24-16-17-18-19-20-21-22-64-36 zurück zum Startpunkt.
Tipps:  Mit wetterfester Kleidung, genügend Wasser und ein wenig Verpflegung sind Sie bestens ausgerüstet für die Tour.

Schwierigkeit: Die Tour weist einige Steigungen insbesondere in den Bereichen zwischen Lammersdorf und Woffelsbach  auf und ist ohne elektronische Unterstützung aufgrund ihrer Länge sowie der zuvor beschriebenen Steigungen konditionell sehr anspruchsvoll. Aus diesen Überlegungen heraus ist die  Tour auch als Pedelec-Tipp eingestuft. Insbesondere auf dem ersten Drittel kann es auf den wassergebundenen Teilstücken des RurUfer-Radwegs zwischen Einruhr und Monschau  teilweise etwas holprig werden, danach prägen gut befestigte, überwiegend asphaltierte Wege die Tour. PKW- Verkehr begegnet man außerhalb der Ortschaften selten, nur hinter Lammersdorf und Rurberg geht es entlang von B266 bzw. L128.

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